„Wir sind keine Theorietruppe" sagen SUE Architekten über sich selbst. Jeder Entwurf muss am Ende als Diagramm darzustellen sein. Ähnlich einem guten Text ist es dabei notwendig, einen komplexen Gedanken auf seine wesentliche Aussage herunter zu brechen - Das Diagramm als eine Methode, die Aussage zu präzisieren und zu verdichten. Wenn man erklären müsste, wie sich Forschung in der Architektur darstellen ließe, wäre das wahrscheinlich eine Möglichkeit. Hier zeigt sich, ob es gelungen ist, trotz der vielfältigen Anforderungen, denen ein Gebäude genügen muss, einen stringenten Gedanken zu erhalten. Im Idealfall entsteht dann das, was Friedrich Kiesler für die Architektur postuliert hat: Die Kunst, das Überflüssige notwendig und das Notwendige überflüssig zu machen. Es ist ihnen zu wünschen, dass sie dieses Ziel möglichst oft erreichen. Die Kompetenz, den Ehrgeiz und das Durchhaltevermögen haben sie, das notwendige Quäntchen Glück wird sich einstellen.
Bernhard Steger bei der Architektur in Progress Werkschau über SUE
einfach, punktgenau, lebendig, spritzig, sehr poetisch
Die Jury beim RED ZAC Architektenauswahlverfahren über SUE
Die Kombination von Umsetzungskompetenz, von sinnlichem Umgang mit Raum und Zeichen und von Kontextbezogenheit zeigt in den fein ausgearbeiteten Projekten eine hohe, spezifische Qualität. Die Fähigkeit, mit kleinen Budgets große architektonische Wirkungen zu erreichen, ist bemerkenswert. Die dargestellten Realisierungen sind alle im kleinen Maßstab, lassen aber für das Wohnbauprojekt im Wienerwald Herausragendes erhoffen.
Die Jury beim Young Viennese Architekcts II Auswahlverfahren über SUE