Viertel Zwei plus
Geladener Realisierungswettbewerb : dritter Platz

Das Viertel Zwei wächst
Zu einem lebendigen Wohn- und Arbeitsquartier mit vielfältigen Durchblicken und kleinteiliger Körnung. Der Sockel fasst das Quartier, schafft vielfältige Außenräume und bildet zwischen den drei Sockelkörpern zwei Eingangstore zur U-Bahn und zum Stadionvorplatz. Die Promenade bekommt nach Norden Fassung, weitet sich zum „grünen Platz“ und verengt sich anschließend zu den beiden Durchstichen. Das Quartier läuft also nicht aus sondern bekommt ein „Innen“ und ein „Außen“ beziehungsweise einen eindeutigen „Anfang“ und ein klares „Ende“.

Ein zusammenhängender Sockel für ein lebendiges Erdgeschoß und eine gut gelebte Nachbarschaft
Im Sockel können unterschiedlich großen Mietflächen flexibel auf die Marktsituation reagieren. Die Einschnitte im Sockel bieten geschützte Freibereiche für die Nutzer. Sie sind Treffpunkte für die Bewohner, können ein Gästeappartement, die Sauna aber auch einen Pocket Park aufnehmen oder als Frühstücks- und Grillbereich für ein Budget Hotel dienen. Für die Schule findet ein Schulgarten mit Kreativlabor Platz. Die hohe Dichte bietet hier durchaus die Möglichkeit urbanes Flair entstehen zu lassen und eine Chance das Erdgeschoß wirklich zum Leben zu erwecken.

Darüber kleinteilige Baukörper für vielfältige Durch- und Ausblicke
Die aus dem Sockel wachsenden Gebäude bieten vielfältige Durchblicke die von der Vorgartenstraße bis in den Prater reichen. Die kleinteilige Körnung mit etwa 7 Wohnungen je Geschoß bietet überschaubare Quartiersbauteile und ermöglicht den Bewohnern eine selbstverständliche Identifizierung mit „ihrem“ zu Hause. Die Höhe der Baukörper wird ausgereizt, dafür werden können sie richtig schlank ausgeführt sein.
Nach Außen, an den Bauplatzgrenzen, bieten optional vorgeschlagene Loggien den Bewohnern geschützte Freibereiche. Nach Innen sind für ein lebendiges Wohngebäude Balkone angeordnet.

Wohnen & Arbeiten
Im ersten Obergeschoß sind Wohnungen mit angeschlossenen Büros situiert. Büro und Wohnung sind jeweils getrennt begehbar. Zusätzlich sind größere Büroflächen möglich, die bei Bedarf allerdings ebenso als Wohn- & Arbeitseinheiten vergeben werden können. Die Gebäude tanzen und sind so zueinander versetzt, dass sie sich gegenseitig nicht verschatten: Die Anordnung der Hochhäuser wurde so gewählt, dass ihr Zweistundenschatten das zukünftige Quartier nicht beeinträchtigt. Die Baukörper sind zueinander verdreht und bieten viele schöne Blicke in den Prater. Diese Verdrehung der Körper ermöglicht trotz der hohen Dichte eine gute Belichtung der Wohnungen und Büros. Für alle oberen Ebenen und den Großteil des Sockels ist somit die Belichtung gewährleistet. Die Schule wurde so gedreht, dass der Zweistundenschatten
deren Hauptfassaden nicht betrifft.